Genial 12 Wiener Spritzgebäck Tipps

Ach, diese Weihnachtszeit! Da läuft mir doch jedes Mal das Wasser im Mund zusammen, wenn ich nur an den Duft von Vanille und Butter denke. Mal ehrlich: Es gibt einfach nichts Besseres als das Gebäck, das man früher schon bei Oma im Keksdose gefunden hat. Und wenn ich mich entscheiden müsste, welches Plätzchen unser absoluter Favorit ist, dann ist es ohne Zweifel das Wiener Spritzgebäck.

Dieses Rezept hier ist kein neumodischer Kram. Das ist die ehrliche Variante, die mit nur wenigen Zutaten – richtig guter Butter, Zucker und Ei – diesen wunderbar zarten, fast mürben Biss zaubert. Der Trick liegt wirklich darin, wie man den Teig spritzt, aber keine Sorge, ich zeige dir, wie einfach das ist. Dieses Buttergebäck ist bei uns zu Hause ein absolutes Muss. Es gehört einfach zum Familienritual, und ich mache es jedes Jahr mit meiner Nichte, weil es so simpel und so befriedigend ist. Es ist das Gebäck, das sofort weg ist!

Warum dieses Rezept für Wiener Spritzgebäck überzeugt

Was ich an diesem Rezept für Wiener Spritzgebäck so liebe? Es ist unschlagbar ehrlich und schnell. Du brauchst keine fünf verschiedenen Mehlsorten oder komplizierte Aromen. Du brauchst gute Butter, und das war’s schon fast mit dem Geheimnis. Ich gebe dir hier eine Garantie, dass dieses Gebäck jedes Mal klappt. Wenn du dich zum ersten Mal ans Spritzen wagst, schau dir doch nochmal meine grundlegenden Backtipps an, die helfen immer!

  • Schnell gemischt: Der Teig ist in unter 20 Minuten fertig.
  • Klassischer Geschmack: Das reine Butteraroma steht im Vordergrund.
  • Perfekte Textur: Außen leicht knusprig, innen zart schmelzend.

Die besten Voraussetzungen für perfektes Wiener Spritzgebäck

Achtung, das ist mein wichtigster Tipp für jeden, der wirklich tolles Wiener Spritzgebäck machen will: Die Butter! Sie MUSS zimmerwarm sein. Nicht geschmolzen, bloß weich, sodass du sie leicht eindrücken kannst. Wenn die Butter zu kalt ist, vermischt sie sich nicht richtig mit dem Zucker und du bekommst keine Luftigkeit in den Teig. Das ist das A und O für dieses Buttergebäck.

Zutaten für klassisches Wiener Spritzgebäck

Schau dir das an! Mehr braucht es wirklich nicht für diesen Gaudium. Das ist die Schönheit des klassischen Buttergebäcks. Wir brauchen keine exotischen Sachen, nur die Basics, die du meistens schon im Haus hast. Denk dran, ich meine das wirklich ernst: Nimm eine gute, weiche Butter, das ist fast die halbe Miete für den Geschmack.

Du wirst brauchen:

  • 250 g Weizenmehl
  • 125 g weiche Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker (der darf einfach nicht fehlen!)
  • 1 Ei (Größe M, bitte!)
  • 1 Prise Salz, damit der ganze Spaß geschmacklich richtig sitzt.

Wichtige Hinweise zu den Zutaten

Ich habe neulich eine gesehen, die hat das Mehl direkt aus der Tüte in die Schüssel geschaufelt. Nein, nein, nein! Das führt zu zu viel Mehl und trockenem Gebäck. Du solltest das Mehl IMMER zuerst leicht mit einem Löffel auflockern und dann erst abmessen – am besten durch ein Sieb löffeln und dann erst glattstreichen. So bekommst du die exakte Menge, die das Rezept verlangt. Und noch mal: Die Butter muss wirklich biegsam sein, damit wir gleich eine tolle Masse bekommen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung für Ihr Wiener Spritzgebäck

Jetzt wird’s kreativ! Das ist der Teil, wo man ein bisschen Spaß haben muss. Wir arbeiten diesmal klassisch im sogenannten Rührverfahren. Zuerst schnappst du dir deine Schüssel und wirfst das Mehl, den Zucker, den Vanillezucker und das Salz hinein. Einmal kurz durchmischen, damit sich die trockenen Sachen schon mal kennenlernen.

Dann muss die Butter rein – die sollte, wie besprochen, schön weich sein – und das Ei. Jetzt kommt das Kneten, aber Achtung: Ich sag dir immer, Kneten Sie nur so lange, bis ein glatter Teig entsteht. Sobald du eine homogene Masse hast, hörst du auf! Wenn du zu lange knetest, wird das Wiener Spritzgebäck hart statt mürbe. Wir wollen ja schließlich kein Bauwerk, sondern Gebäck, das auf der Zunge zergeht!

Ein Haufen goldbrauner Wiener Spritzgebäck in Sternform, bestreut mit feinem Zucker, auf einem weißen Teller.

Teig vorbereiten und formen

Wenn der Teig fertig ist, muss er direkt in den Spritzbeutel. Das ist wichtig, weil die weiche Butter sonst wieder fest wird und du den Beutel kaum noch drücken kannst. Du brauchst unbedingt eine Sterntülle, damit wir diese schönen geriffelten Formen bekommen. Sei nicht zu zimperlich, wenn du den Beutel befüllst, aber lass oben etwas Platz, damit du ihn gut zudrehen kannst. Dann drückst du kleine Rosetten oder längere Spiralen direkt auf dein vorbereitetes Backblech. Wenn du dabei auf das richtige Spritztüllen-Handling achtest, klappt das sofort!

Backen und Abkühlen des Wiener Spritzgebäcks

Dein Ofen muss richtig heiß sein, bevor deine Kunstwerke reinkommen. Stelle ihn auf 180°C Ober-/Unterhitze ein. Die meisten Leute heizen nicht lange genug vor, aber das ist wichtig für den ersten Halt des Gebäcks. Die Backzeit ist kurz, es dauert nur etwa 12 bis 15 Minuten, bis dein Wiener Spritzgebäck eine schöne goldbraune Farbe annimmt. Bleib lieber dabei, weil es schnell von „goldbraun“ zu „zu dunkel“ geht. Ich habe mir mal angewöhnt, die genaue Ofentemperatur bei meinem Thermometer zu prüfen. Du kannst hier nachlesen, wie wichtig Ofenthermometer generell sind. Sobald es raus ist, lass es bitte auf dem Blech kurz ruhen, bevor du es vorsichtig auf ein Kuchengitter ziehst, damit es komplett durchkühlen kann und schön knusprig wird.

Nahaufnahme von goldbraunem, gezuckertem Wiener Spritzgebäck, kunstvoll auf einem weißen Teller gestapelt.

Tipps für das beste Ergebnis beim Wiener Spritzgebäck

So, dein Teig ist fertig gemischt, aber was, wenn er sich plötzlich nicht mehr spritzen lässt? Total ärgerlich, aber kein Weltuntergang! Wenn dein Wiener Spritzgebäck-Teig zu fest ist, liegt das meist daran, dass die Butter schon wieder angezogen hat oder du vielleicht einen Hauch zu viel Mehl erwischt hast. Dann nimm einfach einen kleinen Schuss Milch, vielleicht einen halben Teelöffel, und knete ihn ganz kurz unter, bis es wieder geschmeidig wird.

Ist er dagegen zu weich und läuft auf dem Blech davon? Dann war deine Butter vielleicht doch zu warm oder du hast das Ei nicht ganz kalt genug gehabt. Keine Panik! Stell den ganzen Teig für gute zehn Minuten ins Eisfach. Wirklich, das hilft ungemein! Dann lässt sich das Buttergebäck wieder wunderbar formen.

Ein Haufen goldbrauner Wiener Spritzgebäck Kekse mit gezackten Rändern, bestäubt mit Puderzucker.

Und noch ein kleiner Kniff, den ich immer mache: Ich reibe eine Bio-Zitrone oder Orange ab, bevor ich den Teig anrühre. Ein bisschen Schale kommt mit rein, dann kriegt dein Wiener Spritzgebäck so eine frische Note, die toll zur schweren Butter passt. Vertrau mir, das ist ein kleiner Upgrade, der sich lohnt!

Häufige Fragen zum Spritzgebäck

Ich weiß ja, dass beim Backen immer tausende Fragen auftauchen – besonders bei Plätzchen, die ja oft empfindlich sind. Leute fragen mich oft, ob dieses Buttergebäck auch ohne Spritzbeutel geht. Grundsätzlich ja, aber dann ist es halt kein richtiges Spritzgebäck mehr, oder? Du könntest den Teig flachdrücken und ausstechen, aber dann wird es eher ein Mürbeteig-Keks. Die Struktur ist anders!

Eine andere Frage, die oft kommt, betrifft die Farbe. Manche wollen ihr Gebäck dunkler. Das geht, aber sei vorsichtig mit der Zeit, nicht mit der Temperatur, sonst wird das Buttergebäck hart. Ich persönlich lasse es lieber etwas heller, damit es richtig zart bleibt.

Kann ich das Wiener Spritzgebäck einfrieren?

Das ist eine super Frage, besonders wenn man viel für die Feiertage vorbereiten will! Gute Nachrichten: Du kannst den fertigen Spritzgebäck-Teig super einfrieren. Form ihn einfach schon kurz vor oder sogar nach dem Spritzen auf das Blech (am besten mit Backpapier) und leg ihn dann ins Gefrierfach. Wenn du später backen willst, nimm das Blech raus und lass den Teig kurz antauen, bis du ihn in den vorgeheizten Ofen schieben kannst. Wenn du fertiges Plätzchen einfrieren willst, lass sie komplett abkühlen und bewahre sie dann in einer luftdichten Dose auf. Das geht auch prima, falls du dich an meine Aufbewahrungstipps halten willst.

Aufbewahrung und Haltbarkeit des Wiener Spritzgebäcks

So, die schönsten kleinen Kunstwerke sind nun fertig und abgekühlt. Jetzt kommt der wichtige Teil: Wie halten wir dieses herrliche Wiener Spritzgebäck frisch? Das ist super einfach, aber entscheidend. Du brauchst unbedingt eine wirklich luftdichte Dose. Keine Schale mit lockerem Deckel, sondern etwas, das wirklich dicht abschließt, damit die zarte Textur erhalten bleibt.

Ein Stapel goldbrauner Wiener Spritzgebäck Kekse, bestäubt mit Puderzucker, auf einem weißen Teller.

Stell die Dose dann an einen kühlen, dunklen Ort. Keller oder eine kühle Speisekammer sind perfekt. Wenn du es richtig machst, hält dieses Buttergebäck locker zwei bis drei Wochen, aber ehrlich gesagt, das schafft es hier nie so lange. Die Luftfeuchtigkeit ist der Feind jedes guten Spritzgebäcks!

Geschätzte Nährwertangaben pro Stück

Ich weiß ja, manche von euch backen auch mal für die Figur, hehe. Aber hey, das ist kein leichtes Salatgericht, das ist Buttergebäck vom Feinsten! Hier siehst du mal grob, was in einem Stück deines selbstgemachten Gebäcks steckt. Bitte denk immer daran, das ist nur ein Schätzwert, weil ich ja nicht weiß, wie dick deine Butter war oder wie groß dein Ei genau war. Das ist der Spaß beim Selberbacken – es ist immer ein bisschen anders!

  • Kalorien: ca. 85 kcal
  • Fett: ca. 5 g
  • Kohlenhydrate: ca. 8 g
  • Protein: ca. 1 g

Das Wichtigste ist doch, dass du weißt, dass du hier echtes Handwerk mit echten Zutaten hattest, und nicht so einen industriellen Kram. Das ist doch schon die halbe Miete, oder?

Teilen Sie Ihr gebackenes Wiener Spritzgebäck

So, das war’s! Jetzt seid ihr dran! Ich bin so gespannt, wie euer Wiener Spritzgebäck geworden ist. Hat das Spritzen geklappt, oder seid ihr auch alle ein bisschen krumm gelandet? Lasst es mich unten in den Kommentaren wissen! Habt ihr vielleicht noch Geheimtipps für die Dekoration? Ich freue mich riesig über eure Rückmeldungen und vielleicht sogar Fotos von eurem zarten Buttergebäck! Viel Spaß beim Naschen!

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Ein Haufen goldbrauner Wiener Spritzgebäck Kekse, bestäubt mit Puderzucker, auf einem hellen Teller.

Wiener Spritzgebäck

Ein einfaches Rezept für klassisches Buttergebäck, das durch eine Spritztülle geformt wird.

  • Total Time: 35 min
  • Yield: ca. 40 Stück

Ingredients

Scale
  • 250 g Weizenmehl
  • 125 g weiche Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Ei (Größe M)
  • 1 Prise Salz

Instructions

  1. Mehl, Zucker, Vanillezucker und Salz in einer Schüssel mischen.
  2. Die weiche Butter und das Ei hinzufügen.
  3. Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten.
  4. Den Teig in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen.
  5. Backbleche mit Backpapier auslegen.
  6. Den Teig spiralförmig oder in kleinen Rosetten auf die Bleche spritzen.
  7. Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  8. Das Gebäck etwa 12 bis 15 Minuten goldbraun backen.
  9. Das Gebäck auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.

Notes

  • Sie können den Teig nach Belieben mit Zitronen- oder Orangenabrieb aromatisieren.
  • Für eine dunklere Farbe können Sie die Backzeit leicht verlängern.
  • Bewahren Sie das Gebäck in einer luftdichten Dose auf.
  • Author: Emma
  • Prep Time: 20 min
  • Cook Time: 15 min
  • Category: Gebäck
  • Method: Backen
  • Cuisine: Deutsch
  • Diet: Vegetarian

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück
  • Calories: 85
  • Sugar: 6
  • Sodium: 15
  • Fat: 5
  • Saturated Fat: 3
  • Unsaturated Fat: 2
  • Trans Fat: 0
  • Carbohydrates: 8
  • Fiber: 0.5
  • Protein: 1
  • Cholesterol: 20

Keywords: Spritzgebäck, Buttergebäck, Weihnachtsplätzchen, Plätzchen, einfaches Gebäck

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