Wiener Plätzchen: 1 magisch schnelles Glück

Ach, diese Zeit des Jahres! Sobald die Tage kürzer werden und es draußen anfängt zu duften nach Tannennadeln und Zimt, dann muss ich einfach in die Weihnachtsbäckerei einsteigen. Ich liebe dieses Ritual, aber seien wir ehrlich, manchmal braucht man einfach ein Rezept, das schnell geht und trotzdem nach Heimat schmeckt. Genau deshalb sind meine Wiener Plätzchen meine absolute Nummer eins jedes Jahr.

Vergessen Sie komplizierte Schritte oder exotische Zutaten. Das Wunderbare an diesem österreichischen Klassiker ist seine scheinbare Einfachheit. Es ist ein Buttergebäck, wie es im Buche steht, aber irgendwie eleganter, weißt du? Dieses Rezept habe ich von meiner Tante, die immer gesagt hat: „Wenn die Basis stimmt – also wirklich gute kalte Butter –, dann erledigt der Rest den Rest.“ Sie waren immer der heimliche Star auf unserem Weihnachtsteller, weil sie so schön mürbe und leicht süß sind, perfekt für eine Tasse Tee.

Wir reden hier von Plätzchen, die in unter einer Stunde vom Tisch in den Mund wandern können, und das Ergebnis ist pure, unverfälschte Weihnachtsmagie. Probier’s einfach aus; du wirst sehen, warum wir sie so lieben!

Warum dieses Rezept für Wiener Plätzchen perfekt ist

Ich verstehe ja, dass man denkt, Weihnachtsplätzchen müssten kompliziert sein. Aber ich verspreche dir, diese hier sind der Beweis, dass das nicht stimmt! Sie sind meine stressfreie Lösung für die Feiertage. Du kannst sie wirklich machen, wenn du nur kurz Zeit hast.

  • Schnelle Zubereitung der Wiener Plätzchen: Ernsthaft, die Vorbereitung ist in 20 Minuten erledigt, und sie sind in 10 Minuten fertig gebacken. Kein stundenlanges Warten!
  • Einfache Zutaten für traditionellen Geschmack: Du brauchst nichts Besonderes. Nur Mehl, Butter, Zucker, Eigelb und Vanille – alles, was man eh immer da hat. Das macht das Gefühl für dieses traditionelle Wiener Plätzchen so authentisch. Wenn du wissen willst, wie du mit Butter das Beste rausholst, schau mal in meine Tipps zur Butterwahl.

Zutaten für Ihre Wiener Plätzchen

Du wirst staunen, wie wenig du brauchst, um diese traumhaften Wiener Plätzchen zu zaubern. Ich habe die Menge hier für etwa 40 Stück aufgelistet. Wenn du mehr brauchst, das Rezept lässt sich super verdoppeln, aber dann brauchst du wahrscheinlich eine zweite Person, die mit dir knetet!

Hier ist, was du auf jeden Fall parat haben musst:

  • 250 g Weizenmehl – das ist die Basis.
  • 125 g Butter, aber Achtung: Sie muss wirklich kalt sein, fast steinhart, wenn du sie in den Mixer gibst.
  • 75 g Zucker und ein Päckchen Vanillezucker für die Süße und das Aroma.
  • 1 Eigelb – nur das Eigelb, das gibt dem Teig die schöne Bindung.
  • 1 Prise Salz, das ist wichtig, damit der Geschmack richtig schön durchkommt!
  • Und zum Schluss, ganz wichtig: reichlich Puderzucker zum Bestreuen nach dem Backen.

Wichtige Hinweise zu den Zutaten

Der absolute Schlüssel, damit deine Wiener Plätzchen nicht nachher labberig sind, ist die Butter. Sie muss kalt in den Teig, wirklich! Wenn die Butter zu weich ist, vermischt sie sich zu gut mit dem Mehl und du bekommst keinen mürben Mürbeteig, sondern eher einen Keks, der beim Backen auseinanderläuft.

Ich nehme die Butter direkt aus dem Kühlschrank und schneide sie schnell in ganz kleine Würfel. So verbinden sich die Fett- und Mehlbestandteile nur gerade so weit, dass sie zusammenhalten, aber das Fett schmilzt dann erst im Ofen und sorgt für diese herrliche Blätterstruktur. Das ist der Trick, den ich von meiner Tante gelernt habe!

Stapel von runden, hellgelben Wiener Plätzchen, großzügig mit Puderzucker bestäubt, auf einem weißen Teller.

Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Wiener Plätzchen

Jetzt wird’s spannend! Die eigentliche Arbeit an diesen tollen Wiener Plätzchen ist in der Tat super schnell erledigt. Der wichtigste Teil ist das Warten, aber glaub mir, die Wartezeit lohnt sich für das perfekte Ergebnis. Dreh am besten schon mal deine Lieblingsweihnachtsmusik auf, bevor du anfängst!

Teigherstellung und Ruhezeit

Wir werfen alles in die Schüssel: Mehl, Butterwürfel, Zucker, Eigelb, Vanillezucker und Salz. Jetzt heißt es kneten, kneten, kneten, aber nicht zu lange! Du sollst nur so lange mischen, bis du eine wirklich glatte Kugel hast. Sobald der Teig schön homogen ist und nicht mehr klebt (oder nur noch minimal), wickel ich ihn fest in Frischhaltefolie ein. Dann muss er ab in den Kühlschrank. Für diese Wiener Plätzchen sind mindestens 30 Minuten Pflicht. Diese Ruhezeit ist super wichtig, damit die Butter wieder fest wird und der Teig sich später gut ausrollen lässt – das macht ihn so mürbe!

Ausrollen und Ausstechen

Nach der Ruhezeit heizen wir den Ofen vor. Stell ihn auf 180°C Ober-/Unterhitze ein. Das Blech legst du mit Backpapier aus. Wenn du dir unsicher bist, wie genau 180°C in deinem Ofen wirken, schau dir meine allgemeinen Tipps zur Backtemperatur an. Jetzt kommt der Teig auf eine ganz leicht bemehlte Fläche – nicht zu viel Mehl, sonst werden die Plätzchen hart! Rolle den Teig gleichmäßig dünn aus, ich versuche immer so 3 bis 4 Millimeter Dicke zu treffen. Wenn er kleben bleibt, sei mutig und verwende einen Palettenmesser oder Spatel, um ihn vorsichtig vom Tisch zu heben, bevor du ihn auf dein Blech verlagerst. Dann nimm deine liebsten Ausstechformen. Ob Sterne, Herzen oder einfach Rauten, jetzt kannst du kreativ werden!

Drei gestapelte Wiener Plätzchen, großzügig mit Puderzucker bestreut, auf einem weißen Teller.

Backen und Fertigstellung der Wiener Plätzchen

Ab in den vorgeheizten Ofen damit! Die Wiener Plätzchen brauchen nur kurz, wirklich nur 8 bis 10 Minuten. Achte darauf, dass du sie nicht aus den Augen lässt! Sie sind fertig, wenn die Ränder leicht goldgelb werden. Nimm sie schnell raus und lass sie auf einem Gitter komplett auskühlen. Das ist wichtig, sonst verbrennst du dir die Finger beim Puderzuckern. Und sobald sie kalt sind? Dann kommt der spaßige Teil: Bestreue sie großzügig mit Puderzucker. Ein Haufen Schnee auf den Keksen – einfach perfekt!

Ein Stapel goldbrauner Wiener Plätzchen, großzügig bestäubt mit Puderzucker, auf einem weißen Teller.

Tipps für das Gelingen Ihrer Wiener Plätzchen

Jetzt mal Butter bei die Fische: Auch beim einfachsten Rezept kann mal was schiefgehen, oder? Aber keine Sorge, ich hab ein paar meiner besten Tricks für dich auf Lager, damit deine Wiener Plätzchen immer perfekt mürbe werden. Das ist wirklich kein Hexenwerk, wenn du ein paar Kleinigkeiten beachtest, besonders beim Teig.

Wenn dein Teig sich anfühlt, als hätte er zu viel getrunken und ist total klebrig, dann hat er wahrscheinlich zu viel Feuchtigkeit gesammelt. Kein Problem! Gib einfach esslöffelweise noch etwas Mehl hinzu und knete es nur ganz kurz unter, bis er sich wieder gut anfühlt. Du musst danach nicht unbedingt wieder kühlen, aber sei vorsichtig, dass er nicht zu hart wird. Wenn du mehr über das Handling von Mürbeteig wissen willst, schau mal in meinen Guide zum richtigen Kneten und Fassen.

Der andere Punkt ist das Ausrollen. Wenn der Teig beim Ausrollen reißt, ist er wahrscheinlich zu kalt. Lass ihn einfach fünf Minuten bei Raumtemperatur liegen. Zu dick gerollt? Dann werden sie nicht so knusprig und mürbe, wie sie sein sollten. Diese einfachen Wiener Plätzchen verzeihen dir kleine Fehler, aber eine perfekte Textur kriegst du nur mit der richtigen Kälte und Dicke!

Lagerung und Haltbarkeit

Was nützt das ganze Backglück, wenn der Duft von frischen Weihnachtsplätzchen nach zwei Tagen schon verflogen ist? Bei diesen klassischen Wiener Plätzchen ist die Lagerung zum Glück super einfach, weil es sich um robuste Butterkekse handelt. Das ist wieder so eine Sache, die ich von meiner Tante gelernt habe, die immer einen riesigen Vorrat für die Adventszeit gebacken hat.

Du musst sie nach dem Backen und dem vollständigen Abkühlen (wirklich komplett abkühlen lassen, sonst gibt’s Kondenswasser!) sofort luftdicht verpacken. Ich benutze am liebsten meine alten, großen Keksdosen aus Metall. Die halten die Feuchtigkeit perfekt draußen und verhindern, dass sie ihre Mürbe verlieren oder den Geschmack von der Küche annehmen.

Wenn du sie gut verpackst, halten sich deine Wiener Plätzchen locker drei bis vier Wochen frisch. Im Ernst, sie schmecken oft nach einer Woche sogar noch besser, weil die Aromen sich setzen können. Aber ehrlich gesagt sind sie bei uns meistens schon bis dahin weggeknabbert. Luftdicht ist das Zauberwort, dann hast du das ganze Jahr über ein Stück Weihnachtsgefühl!

Stapel von runden, hellen Wiener Plätzchen, großzügig mit Puderzucker bestäubt, auf einem weißen Teller.

Häufige Fragen zu Wiener Plätzchen

Ich weiß ja, dass beim Backen immer tausend Fragen aufkommen, besonders wenn es um diese klassischen, mürben Sachen geht. Die Wiener Plätzchen sind einfach, aber es gibt Kleinigkeiten, die den Unterschied zwischen „ganz gut“ und „unvergesslich“ ausmachen. Hier sind die Dinge, die mich die Leute am häufigsten fragen, wenn ich meine Weihnachtsplätzchen verteile.

Kann ich die Butter ersetzen?

Puuuh, das ist immer schwierig! Ich rate davon ab, wenn du wirklich die Textur der traditionellen Wiener Plätzchen willst. Die hohe Qualität und Kälte der Butter ist essenziell für die Mürbe. Wenn du unbedingt auf pflanzliche Alternativen umsteigen musst, nimm eine hochwertige Markenmargarine oder ein veganes Butterschmalz. Aber sei gewarnt: Die Zartheit wird sich verändern. Wenn du mehr darüber wissen willst, wie Crucial Fett im Teig ist, schau dir meine Infos zu Butter-Alternativen an. Aber für das Original? Nimm Butter!

Wie bekomme ich die Plätzchen gleichmäßig braun?

Das liegt meistens entweder an ungleichmäßigem Ausrollen oder daran, dass dein Blech nicht mittig im Ofen liegt. Mein bester Tipp: Wenn du merkst, dass die vorderen Plätzchen schon dunkler werden, drehe das Backblech einfach einmal um 180 Grad zur Hälfte der Backzeit. Das gleicht die Hitzeunterschiede im Ofen aus. Und denk dran: Dünn und gleichmäßig auf 3-4 mm ausrollen – das hilft ungemein, damit alle gleichzeitig goldgelb werden. Wenn du mehr über österreichische Backtraditionen wissen willst, lies mal diesen spannenden Artikel zur Geschichte des Wiener Gebäcks.

Geschätzte Nährwertangaben für Wiener Plätzchen

Ich bin ja keine Ernährungsberaterin, das muss ich gleich vorweg sagen! Diese Zahlen hier sind wirklich nur eine grobe Schätzung, basierend auf den Standardzutaten, die wir verwendet haben. Wenn du die Butter austauschst oder mehr Puderzucker nimmst, ändert sich das natürlich sofort. Aber damit du ein ungefähres Gefühl hast, was in einem dieser leckeren, mürben Kekse steckt, habe ich das mal zusammengetragen. Es sind schließlich keine Salatblätter, aber für ein Weihnachtsplätzchen halten sie sich echt gut!

Diese Werte beziehen sich pro Stück, bei einer Ausbeute von etwa 40 Stück:

  • Kalorien: Ungefähr 85 kcal
  • Zucker: Etwa 5 Gramm (Der Puderzucker zählt hier stark mit rein!)
  • Fett gesamt: Rund 5 Gramm, größtenteils gesättigte Fette durch die Butter, was für die Mürbe sorgt.
  • Eiweiß: Nur etwa 1 Gramm

Siehst du? Ziemlich überschaubar für ein echtes Buttergebäck. Wenn du sichergehen willst, dass du weniger Zucker hast, spar einfach etwas beim Puderzucker sparen – aber bitte nur, solange sie noch nicht durchgehärtet sind, sonst klebt er nicht mehr richtig!

Teilen Sie Ihre Ergebnisse

So, und jetzt bist du an der Reihe! Ich hoffe wirklich, du hast dir die Zeit genommen und deine Küche mit dem wunderbaren Duft von Vanille und Butter gefüllt. Diese Wiener Plätzchen sind so einfach, dass ich fast sicher bin, dass sie bei dir genauso fantastisch gelungen sind wie bei mir.

Ich liebe es zu hören, wie euch das Rezept gefällt! Wenn du sie probiert hast, gib mir doch bitte einen kleinen Hinweis unten in den Kommentaren. Fünf Sterne, wenn du begeistert warst? Das ist mein schönstes Weihnachtsgeschenk, wenn ich sehe, dass meine alten Familienrezepte bei euch zu Hause auch Freude bringen.

Und ehrlich, ich möchte Fotos sehen! Hast du alle Formen ausprobiert, oder bist du auch jemand, der heimlich nur die Sterne isst, bevor sie überhaupt abgekühlt sind? Wenn du ein Bild von deinem festlich gedeckten Teller hast, teile ihn gerne mit mir oder tagge mich in den sozialen Medien. Ich freu mich riesig auf dein Feedback und darauf, dass wir diese Weihnachtstradition gemeinsam am Leben erhalten!

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Drei gestapelte Wiener Plätzchen, großzügig mit Puderzucker bestäubt, auf einem weißen Teller.

Wiener Plätzchen

Ein einfaches Rezept für traditionelle Wiener Weihnachtsplätzchen.

  • Total Time: 50 min
  • Yield: ca. 40 Stück

Ingredients

Scale
  • 250 g Weizenmehl
  • 125 g Butter, kalt
  • 75 g Zucker
  • 1 Eigelb
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • Puderzucker zum Bestreuen

Instructions

  1. Mehl, kalte Butter in kleinen Stücken, Zucker, Eigelb, Vanillezucker und Salz zu einem glatten Teig verkneten.
  2. Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  3. Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  4. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 3-4 mm dick ausrollen.
  5. Mit Ausstechformen beliebige Formen ausstechen und auf das vorbereitete Backblech legen.
  6. Die Plätzchen im vorgeheizten Ofen für 8-10 Minuten goldgelb backen.
  7. Die Plätzchen auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.
  8. Nach dem Abkühlen großzügig mit Puderzucker bestreuen.

Notes

  • Wenn der Teig zu klebrig ist, fügen Sie etwas mehr Mehl hinzu.
  • Die Backzeit kann je nach Dicke der Plätzchen variieren.
  • Lagern Sie die Plätzchen in einer luftdichten Dose.
  • Author: Emma
  • Prep Time: 20 min
  • Cook Time: 10 min
  • Category: Gebäck
  • Method: Backen
  • Cuisine: Österreichisch
  • Diet: Vegetarian

Nutrition

  • Serving Size: 1 Plätzchen
  • Calories: 85
  • Sugar: 5
  • Sodium: 15
  • Fat: 5
  • Saturated Fat: 3
  • Unsaturated Fat: 2
  • Trans Fat: 0
  • Carbohydrates: 9
  • Fiber: 0.3
  • Protein: 1
  • Cholesterol: 18

Keywords: Wiener Plätzchen, Weihnachtsplätzchen, Butterplätzchen, einfaches Gebäck, österreichische Kekse

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