Okay, ich geb’s zu: Wenn es draußen eisig wird und die Tage kürzer sind, sehne ich mich nach Essen, das wärmt, aber trotzdem ein bisschen aufregend ist. Vergesst die immer gleichen Eintöpfe! Ich habe neulich etwas gekocht, das mich total umgehauen hat, und ich muss es euch sofort verraten. Wir reden hier über Heimisches Wild auf Gin Jus, Baumkuchen und Wintergemüse. Klingt kompliziert? Ist es nicht! Der Trick ist, das deftige Hirschfilet mit dieser leicht herben Gin-Reduktion und der unerwarteten Süße vom Baumkuchen zu kombinieren. Ich war erst skeptisch mit dem Kuchen, aber vertraut mir, das ist dieses Jahr mein absoluter Favorit für besondere Anlässe.

Warum dieses Rezept für Heimisches Wild auf Gin Jus, Baumkuchen und Wintergemüse überzeugt
Manchmal muss es einfach etwas Besonderes sein, das trotzdem schnell auf dem Tisch steht. Dieses Gericht ist mein heimlicher Star für die kalte Jahreszeit. Die Kombination ist einfach genial: Das kräftige Aroma vom Wild trifft auf die Süße vom Honig im Jus und dem gebratenen Baumkuchen. Ein echter Gaumenschmaus!
- Einzigartiges Geschmackserlebnis durch das süß-herzhafte Zusammenspiel.
- Perfekt für die Saison, da nur Wintergemüse verwendet wird.
- Sieht total edel aus, aber ehrlich: Es ist in einer Stunde fertig!
Probier unbedingt mal, woher dein Fleisch kommt, das macht einen großen Unterschied. Schau doch mal in meinen Guide zum Wildfleisch beziehen, falls du unsicher bist.
Zubereitungszeit und Aufwand
Keine Sorge wegen desfancy Einbands! Ihr braucht wirklich nicht lange in der Küche zu stehen. Das ist alles so schön überschaubar geblieben, perfekt für ein gemütliches Abendessen zu zweit.
Hier die Fakten:
- Vorbereitung: Nur etwa 20 Minuten. Ich brauche oft länger, um das Gemüse zu schnippeln!
- Kochzeit: Etwa 35 Minuten. Die Sauce reduziert nebenbei.
- Ergibt: Genau 2 Portionen – ist also ideal für ein Date-Night-Dinner.
Die Zutaten für Ihr Hauptgericht mit Wild, Gin-Jus und Baumkuchen
Also gut, bevor wir in die eigentliche Zubereitung eintauchen, müssen wir über die Bausteine sprechen. Dieses Gericht steht oder fällt mit der Qualität der Zutaten. Ich meine, wenn wir schon heimisches Wild verwenden, dann soll es sich auch lohnen, oder? Das Wichtigste ist eigentlich, dass du entweder einen wirklich guten Gin zur Hand hast – wir brauchen ja nur eine kleine Menge, aber die muss Power haben – und natürlich das Hirschfilet selbst. Wir kochen hier für zwei Personen, also halten sich die Mengen in Grenzen, aber Präzision ist alles, besonders beim Baumkuchen!
Wenn du den Baumkuchen kriegst, achte darauf, dass er nicht überzuckert ist. Er soll die herzhaften Komponenten ergänzen, nicht alles erschlagen. Und beim Gemüse: Nimm, was gerade Saison hat und dir schmeckt. Ich liebe die Mischung aus Karotte und Pastinake, die bringt so eine tolle Erdigkeit mit rein.
Für das Hirschfilet und den Gin Jus
Hier kommt das Herzstück des Gerichtes. Denk dran, das Öl muss heiß sein, wenn das Fleisch reinkommt, sonst wird’s zäh statt kross.
- Wir brauchen 500 Gramm Hirschrückenfilet. Das ist die perfekte Menge für zwei Hungrige.
- Nur 2 Esslöffel Öl zum scharfen Anbraten. Mehr brauchen wir gar nicht.
- Salz und Pfeffer – aber bitte frisch gemahlen, das macht einen Unterschied bei Wild!
- Für den Saft: 200 Milliliter kräftigen Wildfond. Nimm bitte keinen wässrigen Kram.
- Das Geheimnis: 50 Milliliter Gin. Spar nicht an der Qualität, der Geschmack konzentriert sich!
- 50 Milliliter dunkler Balsamico-Essig, der bringt die nötige Säure rein.
- Einen Löffel Honig, nur zum Abrunden der Süße.
Für den Baumkuchen und das Wurzelgemüse
Das ist das unerwartete Element, das dieses Gericht so besonders macht. Der Schlüssel hier ist, den Baumkuchen so zu behandeln, dass er außen eine leichte Kruste bekommt.
- 200 Gramm Baumkuchen – wie gesagt, leicht gesüßt oder am besten gar nicht gezuckert.
- Der Baumkuchen wird dann in schöne, präzise 1 Zentimeter dicke Scheiben geschnitten. Das ist wichtig für die Textur.
- Für das Gemüse nehmen wir etwa 500 Gramm gemischtes Wurzelgemüse. Ich nehme gerne Karotten, Pastinaken und Sellerie.
- Einen Esslöffel Butter zum Kurzbraten des Kuchens und zum Schluss ans Gemüse.
- Und ganz wichtig für den Duft: Ein kleiner Zweig frischer Rosmarin für das Gemüse.
Schritt-für-Schritt-Anleitung zum perfekten Heimisches Wild auf Gin Jus, Baumkuchen und Wintergemüse
Jetzt wird’s ernst, aber keine Panik! Ich zeige dir, wie wir dieses fantastische Gericht, das Heimisches Wild auf Gin Jus, Baumkuchen und Wintergemüse, so hinkriegen, dass es aussieht, als hättest du stundenlang in der Gourmetküche gestanden. Der Ablauf ist eigentlich super logisch, wenn man einmal den Dreh raushat. Wir machen alles parallel, damit wir am Ende wirklich nur noch den Teller anrichten müssen.
Das Anbraten und Ruhen des Wildbratens
Zuerst kümmern wir uns ums Fleisch, weil das am längsten braucht: Zuerst das Öl in einer guten Pfanne richtig heiß werden lassen. Nicht rauchend heiß, aber wirklich gut warm! Dann würzt du dein Hirschfilet großzügig mit Salz und Pfeffer. Ganz wichtig: Beidseitig scharf anbraten, bis es eine schöne, dunkle Kruste hat. Das ist der Geschmacksträger, wir wollen diese Röstaromen einfangen!
Danach die Hitze runterdrehen und es langsam fertig garen lassen. Für mich ist medium-rare ideal, das heißt, wir peilen eine Kerntemperatur von etwa 55°C an. Kauf dir unbedingt ein Fleischthermometer, das ist wirklich dein bester Freund bei Wild, damit du nichts bitteres auf dem Teller hast. Wenn es fast fertig ist, nimmst du das Fleisch raus und wickelst es locker in Alufolie. Es MUSS jetzt ruhen, damit sich die Säfte verteilen können. Das ist Expertentipp Nummer eins, glaub mir, sonst läufts dir beim Anschneiden alles weg!
Zubereitung des intensiven Gin Jus
Während das Fleisch ruht und das Gemüse kocht – das Gemüse haben wir ja schon geschnippelt und in Salzwasser gestellt – machen wir die Sauce. Nutze die Pfanne, in der das Fleisch war! Da sind all die tollen Bratrückstände! Das ist unser Fond.
Alles, was wir an Flüssigkeit brauchen, kommt jetzt rein: Der Wildfond, der Gin, der Balsamico und der Löffel Honig. Jetzt heißt es Kochlöffel schwingen und bei mittlerer Hitze einkochen lassen. Wir wollen das Ganze so lange köcheln, bis es langsam dickflüssig wird und fast wie ein Sirup am Löffel klebt. Das ist das Dekantieren, und wenn du schon mal Tipps für gute Saucenreduktionen suchst, dann ist das hier der Moment. Abschmecken am Ende mit Pfeffer und Salz ist Pflicht. Verwende einen guten Gin, weil dieser intensive Geschmack sich hier total konzentriert!

Veredelung des Baumkuchens
Und jetzt kommt der Clou, das bisschen Süße, das alles zusammenbringt. Den Baumkuchen schneidest du in etwa einen Zentimeter dicke Scheiben. Der Baumkuchen soll nicht matschig werden, sondern eine leichte Röstaromatik bekommen. Er muss fast wie ein herzhaftes Brot behandelt werden.
Einen kleinen Spritzer Butter in einer separaten, kleinen Pfanne zerlassen, nicht zu heiß. Brate die Baumkuchenscheiben nur ganz kurz von jeder Seite an, wirklich nur so lange, bis sie leicht goldbraun sind. Das dauert vielleicht eine Minute pro Seite. Dadurch bekommen sie eine leichte Textur und sind innen immer noch schön weich. Wenn du hier ein Fleischthermometer hast, um die Kerntemperatur zu prüfen, ist das prima – aber nein, nur Spaß! Für den Baumkuchen reicht Augenmaß. Denk dran, es soll knusprig werden, aber nicht verbrennen. Wenn du das Gemüse fertig hast und das Fleisch aufgeschnitten ist (wir haben ja auch gute Infos zum Thermometer), kannst du alles anrichten.
Tipps für das Gelingen Ihres Heimisches Wild auf Gin Jus, Baumkuchen und Wintergemüse
So, das Fleisch ruht, der Jus ist fast fertig, aber ich will euch noch ein paar meiner kleinen Tricks mitgeben, damit euer Erlebnis mit dem Heimisches Wild auf Gin Jus, Baumkuchen und Wintergemüse absolut perfekt wird. Es sind oft die kleinen Entscheidungen in der Küche, die den großen Unterschied machen, gerade wenn man so spannende Komponenten wie Wild und Baumkuchen kombiniert.
Alternative Garmethoden für das Gemüse
Im Rezept habe ich das Gemüse gekocht oder gedämpft, weil das schnell geht, wenn man hungrig ist. Aber ich sage euch was: Wenn ihr ein bisschen mehr Zeit habt, nehmt den Ofen! Das Rösten bringt so viel mehr Tiefe in die Aromen.
Einfach das geschnittene Gemüse mit etwas gutem Olivenöl, Salz und vielleicht einer Prise Thymian vermischen und auf ein Backblech geben. Bei 200 Grad Celsius Umluft rösten, bis es goldbraun ist und anfängt zu karamellisieren. Der Unterschied ist unglaublich! Das Gemüse wird dadurch viel süßer und nimmt die Röstaromen viel besser auf, was perfekt zum Gin Jus passt. Es ist zwar ein bisschen mehr Aufwand, aber es lohnt sich jedes Mal, glaub mir.

Auswahl des richtigen Gins
Wir verwenden den Gin wirklich nur für die Reduktion, aber dieser Gin-Jus ist der Star der Sauce! Er wird stark eingekocht, weshalb die Qualität des Gins hier nicht zu unterschätzen ist. Wenn ihr einen sehr billigen Gin nehmt, kann der Geschmack später bitter oder einfach nur scharf schmecken.
Ich nehme am liebsten einen klassischen London Dry Gin. Er hat die nötige Wacholder-Note und die Citrus-Aromen, die super mit dem Balsamico und dem dunklen Fleisch harmonieren. Er muss nicht der teuerste sein, aber bitte einen, den du auch pur trinken würdest. Der Alkohol verdampft zwar fast komplett beim Einkochen, aber das Aroma bleibt und konzentriert sich – das ist der ganze Zauber am Jus!
Häufig gestellte Fragen zum Wildgericht mit Gin-Jus und Baumkuchen
Ich weiß, wenn man erstmal so ein ungewöhnliches Gericht kocht, kommen immer ein paar Fragen auf. Das ist total normal! Besonders bei der Kombination aus Wild und süßen Elementen denken viele, da müsste man was falsch machen können. Aber keine Sorge, ich hab versucht, die häufigsten Stolpersteine schon in den Tipps abgedeckt. Hier sind noch ein paar schnelle Antworten zu eurer leckeren Winterküche.
Kann ich das Hirschfilet durch anderes Wild ersetzen?
Absolut! Das ist ja das Schöne an der Wildküche. Wenn du gerade kein Hirschrückenfilet bekommst, kannst du das ganz einfach durch andere feste Wildstücke ersetzen. Rehfilet funktioniert super, oder auch ein schönes Stück Damwildrücken. Allerdings solltest du darauf achten, dass die Garzeiten je nach Dicke des Fleisches etwas variieren können. Wenn du zum Beispiel ein dünneres Stück erwischt, musst du es vielleicht nur zwei Minuten scharf anbraten und dann nur kurz auf niedriger Hitze ziehen lassen. Nimm unbedingt das Thermometer zur Hilfe, sonst wird das tolle Fleisch schnell trocken. Das ist bei jedem Stück Fleisch so.
Wie lagere ich Reste dieses Gerichts?
Ah, Reste! Wenn überhaupt etwas übrig bleibt, weil es so lecker war. Aber zur Lagerung: Das ist, wie bei fast allem, am besten getrennt aufzubewahren. Der Gin Jus hält sich super in einem kleinen, luftdichten Gefäß im Kühlschrank – manchmal schmeckt er am nächsten Tag sogar noch intensiver. Das gekochte oder geröstete Wurzelgemüse lagerst du auch separat.
Das Problem ist immer das Fleisch, besonders wenn es schon mit Sauce in Berührung gekommen ist. Wenn du noch Scheiben vom Hirschrücken übrig hast, tu sie in einen separaten Behälter und bedecke sie mit einem Hauch der Sauce, damit sie nicht austrocknen. Alles zusammen hält sich so gut 2 bis 3 Tage frisch im Kühlschrank. Zum Aufwärmen würde ich den Jus und das Gemüse vorsichtig in einem kleinen Topf erwärmen, das Fleisch aber erst ganz zum Schluss kurz (wirklich nur 30 Sekunden pro Seite!) erwärmen, damit es nicht grau wird.
Wenn du wissen möchtest, was für Wein am besten zu so einem intensiven Wildgericht passt, schau mal in meinen Tipp zur Weinbegleitung für Wildgerichte!
Lagerung und Aufwärmen des fertigen Heimisches Wild auf Gin Jus, Baumkuchen und Wintergemüse
So, angenommen, es ist wirklich etwas übrig geblieben von diesem wunderbaren Heimisches Wild auf Gin Jus, Baumkuchen und Wintergemüse – was ich persönlich kaum glauben kann, aber hey, vielleicht wart ihr nicht so hungrig wie ich! Reste sind ja was feines, solange du sie richtig behandelst. Das Wichtigste ist, dass wir die verschiedenen Komponenten so gut wie möglich trennen, besonders weil der Baumkuchen so eine spezielle Textur hat, die schnell leidet, wenn sie in Flüssigkeit liegt.
Im Kühlschrank hält sich das gesamte Gericht, wenn du es gut verpackst, locker 2 bis 3 Tage. Aber Achtung: Der Baumkuchen saugt sich schnell voll Sauce, wenn er schon auf dem Teller angerichtet war.
Am besten lagerst du das Fleisch, den Jus und das Gemüse wirklich getrennt. Der Gin Jus, einmal eingekocht, ist erstaunlich stabil und wird einfach im Kühlschrank fester. Das ist kein Problem, er wird beim Erwärmen wieder flüssig!
Wie du den Baumkuchen rettest
Der Baumkuchen ist unser empfindliches Gut. Wenn du ihn schon kurz in Butter angeröstet hast, wird er beim Lagern schnell weicher. Wenn du genau weißt, dass du Reste hast, brate die Baumkuchenscheiben erst kurz vor dem Servieren an, wenn du das Gericht aufwärmst. Das ist der beste Trick!

Falls du ihn doch schon mit dem Fleisch zusammen gelagert hast, versuche, ihn kurz und trocken in einer Pfanne ohne Fett ganz leicht zu erwärmen, nur damit er seine leichte Kruste zurückbekommt. Halt ihn dabei nicht zu lange auf der Hitze, sonst wird er hart statt zart und fluffig.
Das vorsichtige Wiedererwärmen
Beim Aufwärmen ist weniger wirklich mehr, das gilt besonders für das Wildfleisch. Du willst das Fleisch nur erwärmen, nicht noch einmal durchgaren – sonst wird es zäh und trocken, und das wäre doch jammerschade um das tolle Stück!
- Den Baumkuchen und das Gemüse separat halten. Das Gemüse kannst du entweder in der Mikrowelle oder kurz in etwas Wasserwasser auf dem Herd erhitzen.
- Den Gin Jus in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze langsam erwärmen. Er sollte wieder flüssig und schön glänzend werden. Vielleicht musst du einen winzigen Schuss Wasser oder Brühe zugeben, falls er zu stark eingedickt ist.
- Das aufgeschnittene Wildfleisch kommt ganz zum Schluss dazu. Leg die Scheiben in den warmen Jus und lass sie vielleicht eine halbe Minute pro Seite vorsichtig ziehen. Sofort vom Herd! Das reicht, um die Kerntemperatur wieder anzuheben, ohne dass das Fleisch hart wird.
So hast du am nächsten Tag fast wieder den gleichen Genuss wie beim ersten Mal. Es ist ein Gericht, das sich gut hält, solange man weiß, wie man mit der Textur des Baumkuchens umgehen muss!
Nährwertangaben für diese Winterküche
Okay, ich weiß, wenn man so ein echtes Festessen kocht, denkt man nicht als Erstes an Kalorien und Nährwerte, oder? Aber hey, ein bisschen Überblick schadet ja nicht! Gerade weil wir hier heimisches Wild haben, das ja im Vergleich zu manchem anderen Fleisch wirklich mager ist, ist das hier fast schon eine etwas leichtere Abwechslung für die Winterküche.
Ich habe das hier grob überschlagen, basierend auf den Standardzutaten, die ich genommen habe. Aber denk bitte immer daran: Das sind Schätzungen! Wenn du jetzt noch viel Butter ans Gemüse packst oder einen super süßen Baumkuchen nimmst, verschiebt sich das natürlich alles ein wenig. Aber als grober Anhaltspunkt ist es super, um zu sehen, wie kraftvoll dieses Gericht ist.
Wir reden hier übrigens pro Portion, weil das Rezept ja für zwei Personen ausgelegt ist:
- Kalorien: Ziemlich genau 650 kcal. Ein guter Wert für so ein sättigendes Gericht!
- Fett gesamt: Etwa 25 Gramm. Davon ist nur ein kleiner Teil gesättigtes Fett, was toll ist.
- Eiweiß: Wow, hier schlägt das Wild richtig zu mit satten 60 Gramm Protein! Perfekt, um satt zu werden.
- Kohlenhydrate: Wir landen hier bei etwa 40 Gramm, hauptsächlich durch das Wurzelgemüse und den Baumkuchenanteil.
Wenn du auf deinen Zuckerkonsum achtest, sieh, dass du den Honig im Jus sparst oder reduzierst. Ansonsten ist das eine wirklich ausgewogene und sättigende Mahlzeit für kalte Tage. Schön, dass Wildfleisch von Natur aus so wenig Cholesterin mitbringt!
Teilen Sie Ihre Erfahrung mit Heimisches Wild auf Gin Jus, Baumkuchen und Wintergemüse
So, jetzt seid ihr dran! Ich habe euch mein Herz geöffnet und alle meine kleinen Tricks für dieses außergewöhnliche Gericht verraten. Ich bin wirklich so gespannt, was ihr daraus macht. Dieses Heimisches Wild auf Gin Jus, Baumkuchen und Wintergemüse ist im Grunde ein Gericht, das lebt, wenn man es probiert und dann seinen eigenen Dreh hineingibt.
Habt ihr den Baumkuchen wirklich knusprig bekommen? Oder habt ihr vielleicht einen anderen Gin ausprobiert, der besser zum Wild gepasst hat? Ich will alles wissen!
Lasst mir doch einen Kommentar da und erzählt mir, wie es gelaufen ist. Und wenn ihr schon dabei seid: Wie viele Sterne gebt ihr dieser Kombination aus deftigem Wild und unerwarteter Süße? Ich hoffe wirklich, es bekommt von euch allen mindestens vier von fünf Sternen!
Ich freu mich riesig auf eure Ergebnisse und eure Variationen!
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Wildgericht mit Gin-Jus, Baumkuchen und Wurzelgemüse
Ein Hauptgericht mit heimischem Wild, verfeinert mit einer Gin-Reduktion, dazu süßer Baumkuchen und saisonales Wintergemüse.
- Total Time: 55 min
- Yield: 2 Portionen 1x
Ingredients
- 500g Hirschrückenfilet
- 2 EL Öl
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- 200ml Wildfond
- 50ml Gin
- 50ml dunkler Balsamico-Essig
- 1 EL Honig
- 200g Baumkuchen (ungesüßt oder leicht gesüßt)
- 500g gemischtes Wurzelgemüse (z.B. Karotten, Pastinaken, Sellerie)
- 1 EL Butter
- 1 Zweig Rosmarin
Instructions
- Erhitze das Öl in einer Pfanne. Würze das Hirschfilet mit Salz und Pfeffer. Brate das Fleisch von allen Seiten scharf an. Reduziere die Hitze und brate es fertig, bis es die gewünschte Kerntemperatur erreicht hat. Nimm das Fleisch aus der Pfanne und lasse es ruhen.
- Schneide das Wurzelgemüse in mundgerechte Stücke. Koche oder dämpfe das Gemüse, bis es weich ist. Gieße das Wasser ab.
- Gib den Wildfond, Gin, Balsamico-Essig und Honig in die Pfanne, in der das Fleisch gebraten wurde. Lasse die Sauce bei mittlerer Hitze einkochen, bis sie leicht dickflüssig ist (Jus). Schmecke die Sauce mit Salz und Pfeffer ab.
- Schneide den Baumkuchen in etwa 1 cm dicke Scheiben. Erwärme die Butter in einer kleinen Pfanne. Brate die Baumkuchenscheiben kurz von beiden Seiten an, bis sie leicht gebräunt sind.
- Vermische das gekochte Gemüse mit dem Rosmarinzweig und schmecke es mit Salz ab.
- Schneide das ruhende Fleisch in Scheiben. Richte das Gemüse und die Baumkuchenscheiben auf Tellern an. Lege die Wildscheiben darauf und übergieße das Fleisch mit dem Gin-Jus.
Notes
- Die Kerntemperatur für medium-rare Wild liegt bei etwa 55°C.
- Du kannst das Gemüse auch im Ofen rösten, anstatt es zu kochen.
- Verwende einen hochwertigen Gin für den Jus, da der Geschmack intensiv wird.
- Prep Time: 20 min
- Cook Time: 35 min
- Category: Hauptgericht
- Method: Braten und Reduzieren
- Cuisine: Deutsch
- Diet: Low Fat
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion
- Calories: 650
- Sugar: 15
- Sodium: 450
- Fat: 25
- Saturated Fat: 10
- Unsaturated Fat: 15
- Trans Fat: 0
- Carbohydrates: 40
- Fiber: 7
- Protein: 60
- Cholesterol: 180
Keywords: Wild, Hirsch, Gin-Jus, Baumkuchen, Wurzelgemüse, Winterküche, Fleischgericht
